teutolauf17Am Samstag 21. Oktober war es wieder so weit: Ca. 1800 Läufer machten sich in Lengerich auf den Weg um die Höhen des Teutoburger Waldes zu erklimmen. Dieses Jahr erschwerte die Matsche in vielen verschiedenen Tiefen und Konsistenzen die Strecke noch zusätzlich. Für W+F starteten auf der langen Strecke (29 km und 600 Hm) Frank Münstermann (2:49:54, Platz 321 / 38. M35), Teresa Münstermann (2:54:35, Platz 359 / 2. W40), Martina Topheide (2:58:30, Platz 409 / 14. W45) und Eike Sauerland (2:58:30, Platz 410 / 14. W45). Frank entschied sich erst zehn Minuten vor dem Start auch über die lange Distanz zu starten, was er wider Erwarten nicht bereute. Der Plan der Frauen, gemütlich quatschend die Distanz zu genießen und jeden Verpflegungsstand zu nutzen, ging voll auf. Alle vier Starter/innen konnten die schöne Landschaft und den abwechslungsreichen Lauf während jedes Kilometers genießen und liefen mit einem Lächeln im Gesicht und Matsche an den Beinen, alle unter drei Stunden, über die Ziellinie.

Bei dem Waldlauf über 12,2 km startete Marco Vernooij (50:14, Platz 18 / 4. M30.

Am vergangenen Wochenende startete die Vereinsjugend wieder eine ihrer Aktionen. Dieses Mal richtete sich das Angebot an alle Jugendlichen über 13 Jahre. Auf dem Programm stand wie im letzten Jahr eine abwechslungsreiche Fahrradtour mit anschließendem Grillen.

Die kleine Gruppe traf sich mittags am Vereinsheim. Unter grauem und wolkenverhangenem Himmel schwangen sich alle Teilnehmer auf ihre noch trockenen Sättel. Der erste Stopp wurde im Rathausinnenhof eingelegt. Hier erwartete sie bereits die erste Überraschung. Der Jugendvorstand hatte eine Stadtführung zu dem Motto „Tatort, Wilsberg und reale Fälle“ gebucht. 90 Minuten volle Spannung! Angefangen bei einer abgetrennten Hand im Friedenssaal ging es weiter zu der Stelle, wo früher der Pranger stand. Hier konnten sich vor allem die Trainer und Ausbilder Inspiration für mögliche Strafen bei ungenügendem Schwimmen holen ;-)

Über den Prinzipalmarkt, am Domplatz entlang, durch das LWL Museum und das ehemalige Gaunerviertel bis zur Aa: überall gab es Kriminalfälle – teils echte, teils konstruiert durch Wilsberg oder den Tatort. Nach den 90 Minuten waren wirklich alle Experten in Sachen Kriminalfälle und viele Hintergrund- und Insiderinfos zu Wilsberg und dem Tatort hatten sie auch erhalten (z.B. dass der Schauspieler von Ecki Talkötter über 2000 (!!!)  Paar Sneaker besitzt). Durchgefroren aufgrund des kalten und mittlerweile regnerischen Wetters ging es dann wieder zu den Fahrrädern zurück. Die weitere Fahrradtour fiel damit leider wortwörtlich ins Wasser. Aber der Jugendvorstand wäre nicht der Jugendvorstand, wenn er nicht einen Plan B in der Tasche gehabt hätte. Es ging zurück zum Vereinsheim. Hier wurden alle mit ausreichend Tee versorgt und dann stand ein Spielenachmittag auf dem Programm. Vom Tischkicker, über das Werwolfspiel und Krabbencatchen bis hin zu Activity war alles dabei. Bei Letzterem entstanden dann sogar ganz neue Wortkreationen wie Ohrenschweiß oder der Uhrumdreher. Gleichzeitig lernten alle, dass es in der realen Welt tatsächlich einen Haubenkoch gibt.

Natürlich wurde auch das Grillen nicht außenvorgelassen und bei einer reichhaltig gedeckten Tafel konnten sich alle Teilnehmer zwischen den Spielen stärken.

Trotz des Regens war es ein wundervoller Tag, der bei bester Laune bis in die Abendstunden reichte.

Liebe Sportsfreunde,

viele von euch haben die Diskussion um eine Traglufthalle für die Coburg bereits mitbekommen. Eine Traglufthalle bedeutet, dass wir nicht nur im Sommer, sondern auch in den kalten Monaten das angenehme Schwimmen auf einer 50 m  Bahn genießen könnten.

Mit dem Aufruf " 'Traglufthalle Coburg' - Münster braucht dringend die ganzjährige 50m-Bahn" werden nun Unterschriften im Rahmen einer Petition gesammelt. Unter folgendem Link bekommt ihr nicht nur weitere Informationen zu dem Projekt, sondern könnt auch ganz einfach eure "Unterschrift" hinterlassen. Dies hat für euch keine Folgen - außer im besten Fall eine 50 m Bahn im Winter.

Also: ran an die Tasten!

https://www.openpetition.de/petition/online/traglufthalle-coburg-muenster-braucht-dringend-die-ganzjaehrige-50m-bahn

sparkassenmuensterlandgiro17Traditionell starteten zahlreiche Radsportler am 3. Oktober beim Münsterland Giro. Neben dem Profirennen, konnten die Jedermänner zwischen drei Strecken unterschiedlicher Länge (65 km, 95 km, 125 km) wählen. Mit dabei waren auch einige W+F'ler.

Moritz Schlenkhoff (2:55:07, Platz 60/20. Master 1) bewältigte die 125 km in einer sehr starken Zeit.

Ricarda Greshake (1:42:22,  Platz 10/5. Frauen) erreichte bei der 65 km Strecke die angestrebte Platzierung unter den Top Ten.

Robert Hupka (1:42:30, Platz 139/27. Männer), Sören Buffi (1:56:41, Platz 581/9. Jugend) und Florian Bode (1:58:10, Platz 615/10. Jugend) nahmen ebenfalls erfolgreich an dem 65 km Rennen teil.

 

Foto copyright: Ricarda Greshake

ötillö17‚Welcome to the twilight zone’,

das war die Begrüßung des schwedischen Racedirectors beim briefing am Samstagmorgen. 50 Teams aus 12 Nationen waren ins brandenburgische Rheinsberg gereist um an diesem Swimrun Sprint im Rahmen der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Darunter auch Helmut Sanders und Brigitte Wichert als Mix Team (2:39:31, Platz 20 Kat.Mix) – allerdings nicht mit der Ambition Weltmeister zu werden. Jeder durfte starten.

Es wurde sehr beeindruckend von Respekt gegenüber uns selbst, dem Teampartner, allen Teilnehmern und der Natur gesprochen. Von der Regel, dass während des Rennens sich Jeder für Jeden verantwortlich und hilfsbereit zeigen möge.

Und dann die Frage, wer denn zum ersten mal bei der ÖtillÖ Familie dabei sei – das waren wir und noch ein anders Team…Und wir wurden mit viel Applaus begrüßt. WOW!

Die beiden Wochen vor dem Rennen hatte ich mit krank sein verbracht. Ich war mir nicht sicher, ob ich das Rennen durchstehen würde. Wollte es aber unbedingt versuchen.

5 x schwimmen (2,4 km) durch schönste Seen und 6 x laufen (14 km) über mehr oder weniger vorhandene Naturpfade lagen vor uns. Das Wasser hatte 15 Grad, die Sonne schien und es war schon fast zu warm um im Shorty zu laufen.

Es war wieder ein absoluter Naturrausch!

Verbunden mit einer Schleppleine sind wir super zusammen geschwommen und durch die wunderschönen Herbstwälder gelaufen.

Unterwegs feuerten uns ein paar schwedische Begleiter und einige zunächst irritierte Pilzesammler an. Bei jedem Schwimmeinstieg stand jemand vom Staff, der die Strecke kurz erklärte.

Und dann waren wir auf einmal im Ziel und jeder finisher wurde von den Racedirectors persönlich beglückwünscht und umarmt.

Ich war wirklich überwältigt und überglücklich. Und hab es tatsächlich gefühlt – wir gehören jetzt dazu, zur ÖtillÖ Familie.

It’s magic!

                              

Foto Copyright by Jakob Edholm / ÖtillÖ