Aufgeregt aber voller Vorfreude begrüßte der Jugendvorstand am vergangenen Wochenende die Teilnehmer des 21. Jugendlagers am Saerbecker Badesee. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen starteten die rund 50 Teilnehmer in drei spannende, witzige und abwechslungsreiche Tage.

Nach dem Zeltaufbau und der Gestaltung der Lagerwand ging es schon zum ersten Programmpunkt: der diesjährigen Jugendvollversammlung. Danach gab es bis zum Abendessen Zeit zur freien Verfügung. Nach dem Essen kamen die Überraschungen dann Schlag auf Schlag: Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt. Jeder Gruppe wurde ein Kostüm zugeteilt. Bis zum Samstagabend hatten sie nun alle Zeit in ihren Gruppen einen Tanz zum Lied Mambo No. 5 zu entwickeln. Gar nicht so einfach.
Und dann stand auch schon die Nachtwanderung auf dem  Plan: Um kurz vor 11 zog die Gruppe los – einmal um die Seen. Dabei warteten so einige Überraschungen mit - mal mehr mal weniger - Gruselfaktor auf die kleinen Geisterfänger.

Nach dem anschließenden Lagerfeuer, bei dem man den Abend hatte ausklingen lassen, krabbelten dann alle müde in ihre Schlafsäcke.

Der nächste Morgen begann etwas grau und windig. Doch das hielt die Truppe nicht davon ab, sich auf eine Schnitzeljagd durch ganz Saerbeck zu begeben. Hinweise gaben jeweils die Ballons, die der Jugendvorstand morgens noch im Ort verteilt hatte (und von einigen Einwohnern als Streckenmarkierung für den Saerbecker Triathlon gehalten wurden).
Am Nachmittag wurde die Truppe erneut zusammengetrommelt: eine gesellige Runde „wetten, dass…?“ stand den Teilnehmern bevor.  Dabei wurde einiges von den Eltern und den Kindern abverlangt: 50 Kniebeugen auf einem Bein, die Nationalhymne zusammen mit einer fremden Person singen oder innerhalb von 4 Minuten wieder im Schlafanzug zu erscheinen waren nur 3 der fast 20 Wetten. Die Gruppe schlug sich tapfer und meisterte fast jede Wette erfolgreich.


Aber eigentlich fieberten alle nur auf die Minidisco hin. Die kleinen Tänzer wurden geschminkt, die Choreographien noch einmal geübt und dann hieß es auch schon: Vorhang auf!
Lou Bega schallte in voller Lautstärke über den See und schon tummelten sich nach und  nach Piraten, flippige Hippies, alte Opas, Clowns und Anonyme auf der Tanzfläche und boten eine Tanzeinlage der Meisterklasse. Da hätte selbst Joachim Llambi die 10 Punkte gezückt!

Der letzte Abend wurde sodann mit Lagerfeuer, Liedern, Stockbrot und Marshmallows bestritten.

Und viel zu schnell war der Abreisetag wieder erreicht. Auch das Wetter schien mehr als traurig über das Ende des Jugendlagers zu sein und so erschwerte anfänglicher Regen das Abbauen der Zelte.
Doch vor dem großen Aufbruch nach Münster durfte Alexander noch ein letztes Mal sein heiß geliebtes Mikro benutzen und die Teilnehmer zu einer Runde Plumpsack zusammentrommeln. Hier waren es nicht nur die Kinder, die großen Spaß hatten – auch und vor allem die Eltern hatten einen riesen Ehrgeiz hinter den Säckchen her zu laufen.  Und davon gab es einige in dem Spiel: nach und nach wurde immer wieder ein Säckchen ins Spiel gereicht, sodass am Ende 4 Stück im Umlauf waren.

Schnell wurden noch die letzten Sachen gepackt und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen: Abschied nehmen von einem schönen Wochenende und tollen Menschen!

Am vergangenen Wochenende hatte der Jugendvorstand zur diesjährigen Jugendvollversammlung an den Saerbecker Badesee eingeladen. Einige Kinder und Jugendliche waren der Einladung gefolgt und hörten gespannt zu, was in dem letzten Jahr in der Jugend alles passiert ist.

Nach der Vorstellung der Aktionen und des letzten Geschäftsjahres entlasteten die Anwesenden den Jugendvorstand.

Unter dem Punkt „Sonstiges“ fand der Kinder- und Jugendwettkampf, der vor den Osterferien stattgefunden hatte, große Begeisterung. Bei diesem Thema fingen die Kinder an zu diskutieren, was sie im nächsten Jahr erreichen wollen und wie sie das schaffen können.
Die Aufgaben, die nicht nur der Jugendvorstand, sondern auch die Ausbilder von W+F nun haben, hatten die kleinen Schwimmer damit mehr als charmant verdeutlicht.

22 Grad Wassertemperatur und die Luft hat auch schon 20 Grad, klares Wasser und super Sandstrand. Ein Urlaubstag im Münsterland kann beginnen.

steinbeckliga17Dominik Lammers, Martin Weissner, Nils Strathaus und Marco Hoppe starteten beim Triathlon in Steinbeck in der Verbandsliga über die olympische Distanz. Auf der 1.500-Meter-Schwimmstrecke gab es auf der Wendepunktstrecke zahlreiche Positionskämpfe im Starterfeld. Vorne mit dabei stieg Nils als erster des Quartetts aus dem kühlen Nass und spielte zusammen mit Dominik seine Stärke auf dem anspruchsvollen 42-km-Radkurs aus. Martin und Marco machten insbesondere mit einer starken Leistung auf der 10-km-Laufstrecke einige Plätze gut. Dominik erreichte das Ziel auf Rang 25 (2:20), dahinter liefen Martin (2:25), Nils (2:31) und Marco (2:32) über die Ziellinie. In der Teamwertung erreichte das Quartett den 12. Rang. Der nächste Wettkampf der Liga findet im Rahmen des Triathlons in Riesenbeck statt.

steinbecksen17In Steinbeck waren dieses Jahr wieder zahlreiche W+F Starter auf sämtlichen Distanzen vertreten. Neben der Landesliga und Verbandsliga Nord, wurde auch die Seniorenliga gefordert. Trotz der sehr warmen Temperaturen und der oftmals unterschätzten, selektiven Radstrecke mit einigen Höhenmetern kamen alle Starter wohlbehalten und mit guten Ergebnissen ins Ziel.

Die Seniorenliga erreichte Platz 16 auf der olympischen Distanz (1,5/42/10) in der Tabelle. Es starteten: Wolfgang Strathaus (2:37:18, Platz 47), Peter von Dewitz-Krebs (2:42:24, Platz 56), Norbert Franke (2:50:05, Platz 63), Torsten Vennemann (3:04:33, Platz 73)

Die Landesligisten der vierten Männermannschaft starteten ebenfalls auf der olympischen Distanz. Angesichts der durch Ausfälle bedingten schlechten Ausgangslage, war Platz 14 mehr, als man erwarten konnte. Die Ergebnisse
im Einzelnen: Marcel Klug (2:35:26, Platz 31), Ulrich Arnsberg (2:37:30, Platz 39), Tim Seifert (2:51:13, Platz 61) und Diethard Nitz (2:51:13, Platz 62).

Im offenen Feld erreichten Thomas Weers (4:06:03, Platz 4 M45) und Eike Sauerland (4:47:39, Platz 2 W45) nach 1,5 km schwimmen, 70 km Rad fahren und 21 km laufen das größte Ziel bei dieser Veranstaltung – den Steelman!

Olympisch war vor allem Maria Keuter (2:39:31, Platz 2 W25) erfolgreich und erreichte den 3. Gesamtplatz bei den Frauen. Helmut Sanders (2:42, Platz 4 M50), Lutz Müller (3:04:14, Platz 7 M50) und Brigitte Wichert (3:16:10, Platz 2 W50) finishten ebenfalls die olympische Distanz (1,5/42/10).

Bridget Leifeld (1:46:33, Platz 1 W45) erreichte beim Short Man (0,5/27/5) das Ziel.

Geschwommen wurde im Mittellandkanal, der optimale 20 Grad Wassertemperatur hatte. Es folgten Runden auf der hügeligen Radstrecke mit dem Steinbecker Berg und abschließend wurde am Kanal auf dem Leinpfad gelaufen.

Wie immer war es eine schöne Veranstaltung, die sich durch eine familiäre Atmosphäre auszeichnet.ll steinbeck 2017